Teil eines Werkes 
1. Th. (1824)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

276

liebe; auch bat er vor Kurzem erſt Euren Vater Euch ke ) kei

um ſeinen Segen.

Wahrlich Du biſt ſonderbar, lachte Donna Bertha. Schwerlich wirſt Du mich

aͤberreden, daß mir Augen und Ohren fehlen.

Nur wenige Minuten ſind es, daß uns der Mar⸗ quis de Denia verließ.

Wie? ſchrie Don Padilla jetzt mit fuͤrchterlicher Wuth,der Marquis de Denia hat es gewagt doch, wie koͤmmſt Du dazu, Al⸗

beſſer. ſeider! es wagen Mitte dlützlich; laune. des Aben die Geſel done ſei

mira? Haſt Du vergeſſen, welchen Abſcheu hr Nov

welchen unausloͤſchlichen Haß ich gegen jenen Men⸗ ſchen habe! Tod und Verderben! muß ich denn dieſen Elenden auf allen meinen Wegen finden? Doch, verzeiht mir Graf, ſagte er jetzt gegen Po tenza gewendet, daß mich der Zorn das Schickliche einen Augenblick vergeſſen ließ; aber Gehor⸗ ſam will und muß ich haben; noch dieſe Nacht wirſt Du Dich, Almira, fuͤr das Kloſter berei⸗ ten!

Sonderbar uͤberraſcht ſtanden Potenza und ſeine Schweſter bei Padilla's Worten. Erſt nachdem ſie ſich etwas gefaßt hatten, wollte Donna Bertha das Geſagte fuͤr Scherz erklaͤren; mit rollenden Augen erwiederte Padilla aber:Gebt