Teil eines Werkes 
1. Th. (1824)
Entstehung
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Gottheit mit einem Geluͤbde nicht wohl gedient ſeyn, das den heiligſten Geſetzen der Natur wi derſtreitet; und mit meinem Blute, mit meinem Leben wollte ich jedes Mittel erkaufen, das Padil⸗ la's Willen aͤndern wuͤrde.

So begehrt ſie denn zu Eurer Gemahlin; verſetzte Donna Bertha nitt laͤchelnder Miene und verließ das Zimmer, da ſie ohne Zweifel be⸗ merkt haben mochte, daß Almira mit dem Mar⸗ quis weit beſſer bekannt war, als jene haben wollte, daß man es wiſſen ſollte.

Kaum hatte ſie ſich entfernt, ſo lag er auch ſchon zu ihren Fuͤßen und ſchrie:Gott ſey ge dankt, reizendes Muͤhmchen! dieſer Zufall uͤber ſteigt ſelbſt meine kuͤhnſten Hoffnungen. Nicht eine einzige Frage wagte ich in vergangener Nacht an Euch zu ſtellen, aus Furcht verathen zu werden, doch nun ſprecht, was war die Folge von Raol's Unvorſichtigkeit? Wie lebt Virginie? oh ſprecht, ſprecht, erinnert ſie ſich meiner noch?

So ſchmerzlich es auch iſt, verſetz te Almiraſich deren zu erinnern, die man wieder zu ſehen keine Hoffnung hat; ſo kann ſie Euch doch noch immer nicht vergeſſen; ſagt mir nun aber auch Marquis, was macht Fer⸗ nando? Was iſt mit ihm geſchehen?