Teil eines Werkes 
1. Th. (1824)
Entstehung
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ver⸗ Auch Auch feſten

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Tage hinter den Bergen heraef lenken wuͤrde, ſeinen Freund zu beſuchen, und uͤber ſo manches Raͤthſelhafte, das er uͤber den Charakter des alten Padilla geaͤußert hatte, Aufklaͤrung zu fordern. Obgleich er den groͤßten Theil davon blos auf Denias ſonderbare Gemuͤthsſtimmung ſchob, die von allen ſeinen Freunden als unbe⸗ greiflich erkannt wurde, da er zu gewiſſen Zeiten an unheilbarem Tiefſinne litt, waͤhrend er ſich in dem darauffolgenden Augenblicke ausgelaſſen froͤhlich zeigte; ſo konnte er doch kaum den naͤch⸗ ſten Morgen erwarten.

Mit den ſonderbarſten Gedanken beſchaͤftiget, ging er jetzt durch die oͤden und menſchenleeren Straßen der Reſidenz, als er ploͤtzlich zwei ver⸗ huͤllte Maͤnner bemerkte, die in einem Winkel ſtanden, ſehr eifrig zuſammen ſprachen, und mit ſichtbarer Angſt ſcheu und ſorgfaͤltig umherblickten, waͤhrend ſich ihnen ein Dritter nahte. Kaum hat⸗ ten ſie jetzt wenige Worte gewechſelt, ſo eilten ſie mit ſchnellen Schritten auf Antonio zu, der nicht im Geringſten zweifelte, daß es Raͤuber waͤ⸗ ren, und ſie mit der Hand an dem Degengriff erwartete.

Folgt mir, Antonio de los Velos! wiſperte einer der Vermummten mit leiſer Stimme.

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