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„Obgleich ich mich bereits von dem ploͤtzli⸗ chen Schrecken ſo hergeſtellt fuͤhle, daß ich keine
weiteren Folgen befuͤrchte, will ich Euch gerne er— oͤffnen, daß ich gegenwaͤrtig ſammt meinem Va⸗ ter in dem Pallaſte des Grafen Potenza woh⸗ ne.“— verſetzte Almira mit leiſer Stimme. Zufaͤllig ſah Antonio jetzt nach dem Salon, wo noch vor Kurzem tauſende von Lichtern brann⸗ ten, und nun ein einziges ſeinen ſparſamen Schim⸗ mer verbreitete, waͤhrend ringsum tiefe Ruhe herrſchte.„Ah, welch ſchrecklicher Contraſt bie⸗
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tet der jetzige Augenblich ſagte er mit einem Seufzer.„Noch iſt es kaum eine Stunde, und das Ganze war eine Scene der glaͤnzendſten Ver⸗ ſchwendung, der laͤrmendſten Freude. Keine See⸗ le weiſſagte ſich den Vorfall, der alles in Ver⸗ wirrung und Angſt ſtuͤrzte. So geht es aber auch im wirklichen Leben. Nur zu oft erfreuen wir uns der nahen Gefahr unbewußt am Rande des fuͤrchterlichſten Abgrundes.“—
Unwillkuͤhrlich ſchauderte Almira bei An⸗ tonios Worten zuſammen. Ein tiefer Seufßer beſtaͤtigte die Wahrheit des Geſagten, waͤhrend ſie um ſich blickte, und zu ihrem Schrecken be⸗ merkte, daß Marquis de Denia waͤhrend des Geſpraͤchs verſchwunden war. Kaum hatte Au⸗
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