Teil eines Werkes 
1. Th. (1824)
Entstehung
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Sonderlings zu eroͤffnen, deſſen Perſon mich un begreiflich intereſſirt. Nenne mir den Namen je nes Verbrechens.

So gern ich Deinen Wunſch erfuͤllen moͤch⸗ te verſetzte Deniaſo mußt Du ſelbſt geſtehen, daß hier gewiß der Ort nicht iſt, Dir ein Verbrechan zu eroͤffnen, welches die Seele je nes Mannes mit geſpenſtiſchem Zagen erfuͤllt, ſei nen innern Frieden in quaͤlende Unruhe verwan delt, und ihm die Furchen des Unmuths auf die Stirne graͤbt. Ueberhaupt wuͤrde ich Dir durch die Bekanntſchaft mit jenem Menſchen einen ſchlech⸗ ten Dienſt erzeigen; haſt Du aber trotz meinen Worten noch immer Luſt, dieſen raͤthſelhaften Sterblichen naͤher kennen zu lernen, ſo verſuche ſelbſt Dein Gluͤck.

Kaum hatte er jetzt geendet, ſo ſprang er ploͤtzlich im groͤßten Unmuthe empor und verließ ſo ſchnell als moͤglich den Saal, ohne ſich um Antonio ferner zu bekuͤmmern,der voll Zwei⸗ fel und Beſtuͤrzung zuruͤckblieb. Denias Wor⸗ te hatten ſeine Neugierde auf den hoͤchſten Grad geſpannt, und erregten den ſehnſuͤchtigſten Wunſch in ſeinem Innern, mit dem ſonderbaren Alten und

der bluͤhenden Jungfrau in genaue Beruͤhrung zu kommen.

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