Teil eines Werkes 
1. Th. (1824)
Entstehung
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gitter, das die Gartenhalle gleich leichtem Nebel umgab, in der die Taͤnzer in bunten Kreiſen, wie auf Windesfirtigen, dahin flogen. Die koſt⸗ barſten Geſchmeide erglaͤnzten im Flammenlichte unzaͤhliger Kerzen, waͤhrend die herrlichſten vene⸗ tianiſchen Glaswaͤnde ihre Strahlen tauſendfach vervielfaͤltigten und die mannichfachſten Gruppen wiederſtrahlten, die ſich unaufhoͤrlich im bunten Gewuͤhle herumtrieben, und gleich magiſchen Bil dern dahinſchwanden.

Eben hatte der Jubel gegen die Mitte des Feſtes den hoͤchſten Gipfel erreicht und laͤrmende Muſiktoͤne ſich rauſchend durch den Saal verbrei⸗ tet, als ein Fremder ein wunderſchoͤnes Maͤdchen, deren Beſcheidenheit die forſchenden Blicke der zahlreichen Geſellſchaft nur ſehr ungern zu ertra gen ſchien, am Arme fuͤhrend in den Saal trat. Duͤſterer Ernſt lag auf der Miene dieſes Mannes, der in einem Alter von ſechszig Jahren zu ſeyn ſchien, die verworrenſten Leidenſchaften und Ge⸗ fuͤhle verzerrten ſeine Geſichtszuͤge, und mit wild⸗ rollenden Augen blickte er umher, waͤhrend ihm ſelbſt der Ort der Freude mit aller ſeiner Pracht nicht das geringſte Laͤcheln abgewinnen konnte.

Noch hatte er nicht die Haͤlfte des Saales durchſchritten, ſo ruheten ſchon die Blicke der gan⸗

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