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Geheimniß mehr ſein und wird kein gelindes Aufſehen errgen.“
„Ich verſtehe Sie nicht vollſtändig, Herr Ringel.“
„Nun, die Heirat mit dem jungen Grafen Riedberg — ein koſtbarer Schwiegerſohn— meinen Sie nicht auch, Herr Fontenay?— ſehen Sie mich nicht ſo fragend an, Sie gehören ja auch mit zu den Vertrauten des Hauſes, und nicht nur Herr von Martini hält große Stücke auf Sie, ſondern auch noch ein anderer Mann, mein lieber, junger Freund, der Ihnen das in Kurzem beweiſen zu können hofft— mein Name iſt Ringel.“—
Anna zurückgekehrt— der Gedanke erfüllte ſo ganz das Herz des jungen Mannes, daß ihm die räthſelhaften Worte des alten Buchhalters doppelt unverſtändlich blie⸗ ben.— Anna zurückgekehrt, auf dem Punkte ſich zu ver⸗ heiraten— für ihn gänzlich verloren zu ſein— und ſie liebte ihn— ja ſie liebte ihn, und auch er liebte ſie ſo heftig und ungeſtüm, wie man nur in ſeinem Alter zu lieben vermag— und war ſie für ihn verloren? mußte ſie für ihn verloren ſein? hatte er nicht das Mittel in der Hand, um vor Herrn von Martini hinzutreten und ihm zu ſagen————. Doch nein, nein! pfuil Anatole, ſich eine Braut zu erringen, indem man dem Vater die Piſtole auf die Bruſt ſetzt— wollte er vor Herrn von Martini hintreten, ſo konnte er dieſes nur
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