Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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ſtniſſe es war nur eine Eitelkeit, Dich von der Tochter Deines

reichen Prinzipals geliebt zu wiſſen.

d an,O nein, Großmutter o nein, bei Gott, darin Ich thuſt Du mir unrecht könnteſt Du in mein Herz ſehen Ent⸗ könnteſt Du mit mir fühlen, wie es von den wider⸗ viel ſtrebendſten Empfindungen hieher und dorthin geriſſen Ahaft, wird. qus⸗Ob ich mir das denken kann, Anatole, erwiederte 1 Madame Reveillot in ſanftem Tone,doch ſieh' mir in's. Du Auge offen und ehrlich, wie Du es ſo oft gethan, 4 ndere wann Du mich um einen Rath gefragt, oder wann ich 2 Dir freiwillig einen ſolchen gegeben, und dann beantworte 2. mir haſt Du es je bereut, mir gefolgt zu haben? un Du ſchweigſt? und dieſes Schweigen berechtigt mich, n gegen Dich die Bitte auszuſprechen, mich in dieſer Ange⸗ 2 legenheit nach meinem Ermeſſen für uns Beide handeln iige zu laſſen, Dich wenigſtens meiner Ueberlegung anzuver⸗ trauen gib mir das Verſprechen, keinen Schritt ung zu thun, den wir nicht vorher ſorgfältig überlegt ver⸗ di ſprich mir das, Anatole. Sie reichte ihm die Hand über den Tiſch hinüber und ir in nach einigem Widerſtreben legte er die ſeinige hinein uiund nun, fuhr die alte Frau in heiterem Tone fort, geh,den Kopf aufrecht und die ſchönſten Hoffnungen gefaßt ſchaft 1 Angeſichts dieſes koſtbaren Dokuments.

Hackländer, Zwölf Zettel. II.