Teil eines Werkes 
2. Bd. (1868)
Entstehung
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lichen und ſo den letzten Flecken von ſeinem Gedächtniſſe wegzuwaſchen?

Die alte Frau blickte ihren Enkel kopfſchüttelnd an, und es dauerte eine kleine Weile, ehe ſie ſagte:Ich hatte mir nicht gedacht, daß Du auf ſolche Art die Ent⸗ deckung Deines Geheimniſſes benützen wollteſt, und ſo viel ich Deinen Vater gekannt, iſt es mir nicht zweifelhaft, welche Meinung ſein edles Herz in dieſer Richtung aus⸗ geſprochen hätte. Denk' an Dich ſelber, Anatole denke an Deine Kindheit zurück! wie oft haſt Du mir kummervoll erzählt, wenn hie und da andere Knaben Deines Alters Dich auffallend gemieden ich nahm jene allerdings nie in Schutz, verſchwieg Dir aber den wahren Grund und ſagte, das ſei einmal in der Welt ſo, arme Kinder würden zurückgeſetzt und müßten deßhalb nur um ſo verträglicher und fleißiger ſein.

Ja, ſo ſagteſt Du, Großmutter, erwiederte der junge Mann mit einem finſteren Blick,jetzt aber ſehe ich das anders an und deßhalb

Willſt Du ein ſchmerzliches Unrecht, welches Dir in Deiner Jugend ſo weh gethan, nun auf das ebenſo un⸗ ſchuldige Haupt der armen Anna herabrufen geh', geh', mein Kind es iſt nicht einmal eine Leidenſchaft, welche Du für die Tochter des Herrn von Martini fühlſt,