den Augen der klugen alten Frau über die Züge ihres Enkels.
Anatole hatte den Blick auf ſeine Serviette geheftet, welche er ſich bemühte, zu einer kunſtvollen Pyramide zu⸗ ſammen zu drehen.——„Abgeſehen von dem, was wir eben beſprachen,“ ſagte er,„ſo muß ich Dir wirklich geſtehen, daß ſchon öfter die Luſt in mir erwachte, ein⸗ mal jene Gegenden zu ſehen, wo Du ſo glücklich gelebt und wo mein Vater und meine Mutter geboren wurden, das heißt, in Deiner Geſellſchaft, denn Du mußt mir
Alles erklären und mich an alle die Orte führen, die da
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mals von Intereſſe für Dich waren und welche Dir heute in der Erinnerung noch theuer ſind.“
„Das wäre ſehr, ſehr ſchön.“
„Wenn ich aber immer und ewig hier auf dem Comp⸗ toir bleibe, ſo komme ich nicht dazu— ich muß auf einen großen Handelsplatz, von wo aus ich Reiſen machen kann. Sieh' mich an, Großmutter, Du hältſt mich doch für fähig, ein ſehr anſtändiges Kaufmannshaus würdig zu vertreten?“
„Gewiß, mein Kind— das reichſte und vornehmſte.“
„Und was meine Sprachkenntniſſe anbelangt, ſo darf von mir ſagen,
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ich darüber ſchon etwas Lobenswerthe iſt es mir doch gleichviel, ob ich Deutſch, Franzöſiſch oder Engliſch ſpreche oder ſchreibe.“


