Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Martini. Sie ſagte:Ich wollte dem gnädigen Fräulein nur melden, daß ich am Ende der Straße Frau Fichtner mit Fräulein Eliſe bemerkte dieſelben werden in einigen Minuten hier ſein.

Es iſt gut, erwiederte das junge Mädchen kopf⸗ nickend,ich danke Dir.

Darauf erhob ſie ſich raſch, die Andere verließ das Zimmer, die Thüre hinter ſich in's Schloß ziehend.

Und nun lebe wohl, Anatole, mein guter, lieber Freund, warte das Weitere ab und ſei verſichert, daß ich Alles nach Deinem Rathe machen werde glaube mir, ich habe Feſtigkeit und Muth, da ich in jeder Hinſicht Deiner Hülfe gewiß ſein kann.

Nun erinnerte ſich der junge Mann eigentlich nicht ganz genau, ob und worin er ihr ſeinen Rath gegeben, doch zuckten ihm ſo viele widerſtrebende Gefühle durch auch mußte der ſchnell herbeigeführte

Kopf und Herz, zu einer be⸗

Abſchied ſo raſch beendigt werden, daß ihm ſonderen Antwort keine Zeit blieb: ſie legte noch einmal ihre kleinen Hände zwiſchen ſeine Finger, drängte ihn nach der Thüre, und im nächſten Augenblicke ſah er ſich Flügel ſtand, er durch

wieder im grauen Salon, wo ihr und eilte die kleine

ſchritt gleich darauf ihr Vorzimmer, deren Eingang ihm das Kammermädchen

Treppe hinab, 9 und welche von Anna's Zimmern

freundlich geöffnet,