Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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177

worauf er ſich, demſelben nachgebend, wieder auf ſeinen Stuhl niederließ.

Sie blickte ihn kopfnickend mit gefalteten Händen an und ſagte nach einem ziemlich langen Schweigen: Ach, er ſprach mit mir ſo beſtimmt und ſo erſchrecklich vernünftig er brachte Gründe vor für eine Heirat zwiſchen mir und jenem Grafen Riedberg, die ſo richtig erſchienen und gegen die ich in der That nichts Ernſtliches zu ſagen ver⸗ mochte, da ſie mich auf's Furchtbarſte überraſchten.

Sie erſchrecken mich, Fräulein Anna welche ver⸗ nünftigen Gründe hätte ihr Herr Vater für ein ſo bar⸗ bariſches Verlangen vorbringen können?

Ach, Anatole unter anderen einen Grund, den ich

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nicht wagte, ihm zu widerl Darf man dieſen Grund wiſſen, mein theures, hoch⸗ verehrtes Fräulein?

Ich kann ihn nicht verſchweigen, denn ſonſt wären

Stande, mir einen guten Rath zu er⸗

Sie ja nicht im

33 für ſeine For⸗

theilen der Grund, welche

derung anführte, war, mein Herz ſei ja noch vollkommen

frei weßhalb es mir nicht ſchwer fallen würde, ſeine Wahl zu genehmigen.

Ein furchtbarer Grund, Fräulein Anna, und ich

fürchte, Ihr Vater hat Das dachte ich auch, erwiederte ſie mit großer Un⸗

if Zettel. I. 12

Hackländer, Zwölf