Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Pfirſichſpaliere mit Matten verwahrt, große Beete voller Frühlingspflanzen mit ſchützendem Tannenreiſach zuge⸗ deckt. Am Ende dieſes Gartens befanden ſich die Stal⸗ lungen, und an dieſe anſtoßend das Comptoirgebäude der Firmavon Martini und Sohn, einem kleinen Feſtungs⸗ bau nicht unähnlich, denn es beſtand aus ſtarken Qua⸗ dern, die Thüren waren von Eiſen und die Fenſter mit ſoliden Stangengittern verſehen, deren unfreundliches finſteres Ausſehen nach der Gartenſeite nur dadurch ge⸗ mildert wurde, daß ſie ſich hier hinter doppelten Fenſtern verbargen.

Das Geſchäftshaus ſtieß mit einer Seite an eine rück⸗ wärts liegende ſchmale Straße, wo das ſämmtliche Per⸗ ſonal mit Ausnahme des erſten Buchhalters ſeinen Ein⸗ gang hatte.

Welch' prächtige Luft, ſagte Anna tief aufathmend, wie wohlthuend und wie die Sonne zum letzten Male in dieſem Jahre ſo freundlich ſcheint bald wird ſie untergehen und wer weiß, was uns der neue Zeitab⸗ ſchnitt bringen wird, ſetzte ſie mit ernſtem Tone hinzu, indem ſie ihre großen, ſchönen Augen auf den glänzenden Himmel richtete.

Für Sie, mein Kind, gewiß nur Schönes und Gu⸗ tes; Sie und Fräulein Eliſe ſind ja in jenem glücklichen

. Alter, wo man von zwei mächtigen Kapitalien nach Hackländer, Zwölf Zettel. I. 2