Teil eines Werkes 
1. Bd. (1868)
Entstehung
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Es iſt eines unſerer wenigen und wohl unſer liebſtes Feſt, entgegnete die alte Frau,obgleich die Feſtlich⸗ keiten deſſelben ziemlich unbedeutend ſind, Anatole bringt gewöhnlich einen oder zwei ſeiner Bekannten mit, wir plaudern und lachen, und wenn die jungen Leute ver⸗ langen, daß ich ihnen etwas aus meiner Vergangenheit erzählen ſoll, ſo muß ich ihnen an dieſem Abend ihren Willen erfüllen.

Sie haben gewiß eine intereſſante Vergangenheit, Madame Reveillot?

Wechſelvoll, mein liebes Fräulein ich ſah ſehr heitere und glückliche und ſehr traurige Tage.

Von den erſteren möchte ich auch etwas hören ach, ich ſtelle mir das bei Ihnen ſo reizend vor: Ihr Zimmer ſo einfach und dadurch ſo gemüthlich und Sie Alle ſo vergnügt und heiter Sie werden ſich erinnern, daß ich einmal mit Frau Fichtner bei Ihnen war, aber am Tage Abends wenn das Licht brennt, muß es noch viel heimlicher ſein.

Madame Reveillot ſah das junge Mädchen freundlich an, doch erwiederte ſie nichts darauf.

Sie gingen durch den großen Garten, welcher ſchön und geſchmackvoll angelegt war und in welchem man ſelbſt jetzt während des Winters die ſchaffende Hand des Gärt⸗ ners ſah, dort waren Roſen niedergelegt oder eingebunden,

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