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einen franzöſiſchen Inſtructionsrichter mit Beſchlag belegt wurde, zeigt, daß Graham bei dieſer Gelegenheit dem Herrn de Bourbel viele Complimente wegen ſeiner Klugheit machte und ihm die Ver⸗ ſicherung gab, die Wechſel wären vollkommen treu und es würde unmöglich ſein, dieſelben zurückzuweiſen. Von Nizza aus ſchrieb Bourbel auch unter dem 14. April an den jüngern Graham einen ebenfalls aufgefundenen Brief, in welchem er ſeinen Mitſchuldigen ermahnt, kräftig zu handeln.
Am 15. April reiſete Bourbel nach Florenz ab. Am 20., an welchem Tage die Operationen beginnen ſollten, begab er ſich zu dem Hauſe Bogle, Kerrich u. Comp. und blieb über zwei Stunden lang mit Bogle in dem Cabinet deſſelben eingeſchloſſen. Herr Kerrich, der mit Bogle zu ſprechen hatte, erſchien zweimal an der Thüre und fand ſie verſchloſſen, was ſeine Verwunderung erregte. Kurze Zeit darauf erſchien v. Paindray mit einem der falſchen Briefe, auf welchen er 5000 Fres. verlangte. Herr Bogle, dem der Brief gezeigt wurde, übergab ihn dem Herrn Kerrich, welcher ihn genau betrachtete und ihn für einen guten und authentiſchen Wechſel über 50,000 Frcs. auf die Ordre des Inhabers erkannte. Er bezahlte ſelbſt in Gold die Summe dem angeblichen Grafen von Paindray aus.. S.
Am 22. fand Herr Kerrich, als er nach zehn Uhr in das Comptoir kam, dort den Grafen in ſehr lebhaftem Wortwechſel mit Bogle und Carty. Der Graf wollte durchaus das empfangene Gold zu⸗ rückgeben und zwar aus folgendem Grunde. Am Tage vorher war er zu einem Kaufmanne Philipſon gegangen und hatte ſich auf ſeinen Creditbrief Geld geben laſſen wollen. Er hatte dieſem den Brief in den Händen gelaſſen, Abends aber ihn von Philipſon zurück⸗ erhalten mit Aeußerungen, daß er denſelben für unecht halte. „Zuerſt,“ ſagte der Graf zornig,„glaubte ich, es ſei beſſer, auf die Reden eines ſolchen Menſchen gar nicht zu achten; bei reiferem Nachdenken fühlte ich aber doch, daß es eine delicate Sache ſei,
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