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Der Stiefſohn Graham's war um dieſe Zeit in ſeinem Bankier⸗ geſchäfte beſchäftigt, das in Folge des Anſehens eines ſeiner Com⸗ pagnons bald ſich ziemlich ausdehnte und glücklich war. Er ſelbſt lebte ruhig in Florenz, und ob man gleich wußte, daß ſein Stief⸗ vater Schottland aus nicht eben ehrenvollen Gründen hatte ver⸗ laſſen müſſen, und daß der Sohn deſſelben, Alexander Graham (der ſpäter ebenfalls eine Rolle bei dem Unternehmen ſpielte), ein ausſchweifender junger Menſch war, ſo gab doch das Benehmen des Herrn Bogle ſelbſt keine Veranlaſſung zu einem für ihn nach⸗ theiligen Argwohne. Auch iſt es ſchwer zu ermitteln, wann er in den von ſeinem Stieſvater und Bourbel angelegten Plan einge⸗ weiht wurde; wahrſcheinlich vertraute man ihm das Geheimniß im März 1839 an. In den erſten Tagen dieſes Monats wurde Bourbel als Aſſocié des Hauſes, der mit einer kleinen Summe betheiligt 8 ſei, vorgeſtellt. Die andern Aſſocié's hatten ihn bis dahin nur wenig gekannt. Bourbel hatte dabei die Abſicht, durch das Haus
ſelbſt die falſchen Wechſel in Umlauf zu bringen und ſich zu glei⸗
cher Zeit durch Bogle, der die Schlüſſel zur Caſſe hatte, einen
echten Creditbrief von dem Hauſe Glyn, Halifar u. Comp. zu verſchaffen, den Graham nachmachen ſollte. Bogle lieferte ihn wirklich.
Sobald Bourbel dieſen Brief erhalten hatte und ſich nach zahl⸗
reichen Verſuchen überzeugte, daß die Unterſchrift jenes Hauſes
mit der größten Genauigkeit nachgemacht werden könnte, begab er
ſich nach London, um ſich die noch nöthigen Mittel zu verſchaffen.
In London traf Bourbel einen ehemaligen Freund in der Per⸗
1 ſon eines jungen Franzoſen, der viele Verbindungen beſaß und ſich
Graf von Caſtel nannte. Man glaubt indeß, daß dies nicht ſein
wahrer Name, er vielmehr der Sohn eines der 1815 von Napo⸗
leon ernannten Senatoren ſei. Es wurde Bourbel nicht ſchwer, ſich
der Mitwirkung eines Mannes zu verſichern, der an das wechſelreiche
Leben eines Spielers gewöhnt war, und Caſtel trat in das Complott ein.
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