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ſorgte er dafür, daß ihm die Nachricht davon durch ſeinen Advo⸗ caten, ſeinen unwillkürlichen Mitſchuldigen, in dem Augenblicke mitgetheilt wurde, als ſeine Freunde und Verwandten bei ihm waren, um Abſchied von ihm zu nehmen. Seine Reiſe nach Frankfort war deshalb für Alle und in Gegenwart Aller erklärt, und dieſer wohlangelegte Plan erſchien als ein läſtiger Aufenthalt. Einige Tage vorher hatte Beauchamp erfahren, der Oberſt Sharp, der in einer Meeting wegen ſeiner Handlungsweiſe gegen Anna Cook heftig angegriffen worden, ſei ehrlos genug geweſen, ſich dadurch zu rechtfertigen zu ſuchen, daß er gegen einige Perſonen erklärte, Miß Anna Cook habe ihn hintergangen, er beſitze ſichere Beweiſe davon und ein Zeugniß von einer Hebamme. Dieſe letztere Schlechtigkeit, der von der Hebamme ſogleich widerſprochen wurde, hätte an ſich hingereicht, die Rachſucht mit Feuerzügen in dem Herzen Beauchamp's einzugraben. Er hatte ſich vorgenommen, die Wahlen zu Ende gehen zu laſſen, bevor er Sharp ermorde. Wenn die Gegenpartei den Sieg erhielt, ſo hoffte er, der Gou⸗ verneur, der ihn kannte, würde ſein Recht geltend machen, ihn zu begnadigen, im Fall er verhaftet würde; blieben dagegen die Demokraten Sieger, ſo hoffte er, dieſe Partei würde die Ermor⸗ dung ihres Führers den politiſchen Feinden deſſelben zuſchreiben und ſie zu einer Parteiſache machen. Der Verdacht mußte deshalb von ihm, Beauchamp, ſich abwenden. Die Richtigkeit dieſer An⸗ ſicht wurde durch den Erfolg beſtätigt.
Beauchamp kam gegen Abend in Frankfort an, ließ ſich in dem Gaſthauſe, in welchem er abſtieg, zu eſſen geben, ſchloß ſich dann in ſeinem Zimmer ein und verkleidete ſich vom Kopf bis zu den Füßen. Auf der Reiſe durch Tenneſſee, ſagte er, hatte ich am Fuße eines Baumes den alten Hut eines Negers bemerkt, der in der Nähe arbeitete. Ich nahm den Hut und legte einen Dollar dafür hin. Außerdem hatte ich eine Maske von ſchwarzer Seide, die mir Abends genau das Ausſehen eines Negers gab, ſo gut


