Teil eines Werkes 
5./6. Th. (1844)
Entstehung
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diesmal nicht dahinter kommt, wird ſie es doch ein anderes Mal.

Kindiſch, kindiſch! antwortete ihm Aram, wir wollen ihr ſchmeicheln, bis ſie ruhiger geworden, und dann

Was? fragte Houſeman finſter.

Sie erſchießen, flüſterte Aram, ſie erſchießen.

Frau Aram hörte dieſes Zweigeſpräch; es flößte ihr ſolches Ent⸗ ſetzen ein, daß ſie ſich ruhig verhielt. Um ſieben Uhr deſſelben Morgens verließen Beide das Haus, worauf ſie ſogleich hinunter⸗ ging und bemerkte, daß Feuer angemacht, die Aſche aber ſorg⸗ fältig entfernt worden ſei. Sie unterſuchte dann die Miſtgrube und fand friſche Aſche und unter derſelben verſchiedene Stücke Leinwand und Tuch, die offenbar einem Anzug angehört hatten. Als ſie wieder in das Haus zurückkam, ſah ſie ein Tuch liegen, das ſie vor Kurzem Houſeman geliehen hatte, und entdeckte darin eine Blutſpur von der Größe eines Shillings. Houſeman kehrte bald zurück, worauf ſie ihn beſchuldigte, etwas Schreckliches an Clark verübt zu haben; er ſagte aber, daß er von nichts etwas wiſſe, und nannte ſie eine Närrin, die nicht wiſſe, was ſie ſpreche. Sie ſagte zuletzt aus, daß ſie aus allen dieſen Umſtänden in ihrem Gewiſſen überzeugt wäre, daß Daniel Clark von Houſeman und Eugen Aram am 8. Februar 1744 ermordet worden ſei.

Auch andere Zeugen wurden vernommen und ſagten aus, Houſeman und Eugen Aram wären die letzten Perſonen geweſen, die man in der Nacht vom 7. auf den 8. Februar, nach welchem er vermißt wurde, geſehen habe. Als Houſeman, welcher anweſend war, dieſe Ausſagen hörte, wurde er unruhig, zeigte alle Zeichen der Schuld, zitterte, wurde blaß und konnte nicht deutlich ſprechen. Wenige Menſchen, welche eine Blutſchuld auf ſich geladen haben, ſind ſtark genug, um ſie zu verbergen: durch irgend einen Umſtand wird ihre Schuld entdeckt, ein Blick, ein Traum, ja häufig, wie in dieſem Falle, verräth ſie ihre eigene treuloſe Zunge und wird