Teil eines Werkes 
6. Bdchn (1842)
Entstehung
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machen, aber nie in einer Stimmung der Trauer oder Zurückhaltung, ſondern frei und offen von ihm, als von einem Manne, den wir noch liebten und wieder zu ſehen hofften, ſprechen ſollten. Er drückte ſeine Hoffnung aus, daß ſeine alte Wohnung nie traurig, ſondern immer heiter und gemüthlich aus⸗ ſehen werde; wir ſollten daher auch ſein Porträt, das in unſerm Speiſezimmer hängt, nicht entfernen oder verhüllen, ſondern es zu unſerm Gefährten ma⸗ chen, wie er es ſelbſt geweſen. Sein Zimmer, der Ort unſerer Verſammlungen, verbleibt ſeinem Wunſche gemäß in ſeinem gewohnten Zuſtande; unſere Sitze ſtehen wie vor Alters um den Tiſch; ſein Armſtuhl, ſein Pult, ſeine Krücke, ſein Schemel Alles be⸗ hauptet ſeine gewohnte Stelle und die Wanduhr be⸗ findet ſich in ihrer traulichen Ecke. Wir gehen zu einer beſtimmten Stunde in das Gemach, um zu ſehen, ob Alles iſt, wie es ſeyn ſollte, und dem Lichte und der Luft freien Zutritt zu geſtatten, denn dieß hatte er uns beſonders angelegentlich empfohlen. Es war indeß eine Grille von ihm, daß es nicht mehr be⸗ wohnt, daß es pflichtlich in dieſem Zuſtande bewahrt werden und daß ſich die Stimme ſeiner alten Ge⸗

fährtin nicht mehr hören laſſen ſolle.

Meine eigene Geſchichte läßt ſich in ſehr wenige Worte zuſammenfaſſen, und ſelbſt dieſe würde ich dem Leſer gerne erſpart haben, wenn nicht mein Freund einmal darauf angeſpielt hätte. Mein Schmerz iſt kein geringerer, als der Verluſt eines Kindes