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veranlaſſen, eine in ſehr heftigen Ausdrücken abge⸗ faßte Schmähſchrift gegen die Königin von Frank⸗ reich zu veröffentlichen. Als Pasquillant angeklagt und(nach unterſchiedlichen ſeltſamen Demonſtrationen im Gerichtshof) ſchulsig erfunden, floh er, ſtatt ſich ſeinem Urtheil zu ſtellen, nach Holland, von wo aus ihn die ruhigen Bürgermeiſter von Amſterdam, die wenig Geſchmack an ſeiner Geſellſchaft fanden, ſchleu⸗ nigſt wieder nach Hauſe ſchickten. Er langte im Juli zu Harwich an und ging dann nach Birmingham, wo er ſich im Auguſt öffentlich zum jüdiſchen Glau⸗ ben bekannte. Er figurirte auch daſelbſt als Jude, bis er verhaftet und nach London zurückgebracht wurde, um die Strafe zu erſtehen, der er entwichen war. Kraft dieſes Urtheils wurde er im Monat Dezember auf fünf Jahre und zehn Monate nach Newgate ge⸗ bracht; auch mußte er außerdem noch eine große Geldſtrafe bezahlen und bedeutende Kautionen für ſein künftiges Wohlverhalten ſtellen.
Nachdem er ſich im Sommer des folgenden Jahrs an die Barmherzigkeit der franzöſiſchen Nationalver⸗ ſammlung gewendet, welche der engliſche Miniſter nicht anerkennen wollte, fügte er ſich darein, ſeine volle Strafzeit zu erſtehen. Er ließ ſich den Bart faſt bis zum Gürtel wachſen, verrichtete in jedem Be⸗ tracht die Ceremonien ſeiner neuen Religion, verlegte ſich auf das Studium der Geſchichte und gab ſich auch gelegentlich mit Malerei ab— eine Kunſt, wo⸗ rin er in jüngeren Jahren einige Geſchickrichkeit ge⸗
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