Teil eines Werkes 
6. Bdchn (1842)
Entstehung
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gewiß am Ende noch eine Erbin geheirathet haben, wenn nicht eine unglückliche Störung ſein frühzeitiges Ableben herbeigeführt hätte. Er unterlag einer da⸗ mals graſſirenden contagiöſen Krankheit, welche man volksthümlich das Kerkerfieber nannte.

Lord George Gordon blieb im Tower verhaftet bis zu Montag, dem fünften Februar des folgenden Jahres, an welchem Tage er zu Weſtminſter feierlich wegen Hochverraths vor Gericht geſtellt wurde. Man hatte mit der größten Geduld alle nur erdenklichen Vorfragen angeſtellt, und er wurde für„nicht ſchul⸗ dig“ erklärt, weil kein Beweis vorhanden war, daß er die Menge in verrätheriſcher oder ungeſetzlicher Abſicht zuſammenberufen habe. Aber doch gab es noch ſo viele Leute, welche ſich die Unruhen nicht zur Witzigung hatten dienen laſſen, daß in Schott⸗ land öffentlich Subſcriptions⸗Liſten aufgelegt wurden, um die Mittel beizuſchaffen, ihn für die Koſten ſeiner Vertheidigung zu entſchädigen.

In Folge der kräftigen Vorſtellungen ſeiner Freunde verhielt er ſich ſieben Jahre lang beziehungs⸗ weiſe ruhig, indem er nur hie und da Gelegenheit nahm, zur Beluſtigung ſeiner Feinde ſeinen Eifer fuͤr den proteſtantiſchen Glauben in irgend einem tollen Schritte zu bekunden, obſchon er von dem Erzbiſchoff zu Canterbury förmlich erkommunizirt war, weil er ſich geweigert hatte, vor einem geiſtlichen Kollegium als Zeuge zu erſcheinen. Im Jahre 1788 ließ er ſich durch irgend eine neue Geiſtesverrücktheit