Teil eines Werkes 
6. Bdchn (1842)
Entstehung
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Euch bedeuten zu müſſen, daß ich nur ſehr wenige Augenblicke übrig habe.“

„Ich wollte,“ ſagte Herr Haredale,“ Ihr hättet keinen für mich übrig gehabt. Ich wünſchte von ganzer Seele, Ihr wäret lieber im Paradies geweſen (wenn eine ſolche ungeheure Lüge verwirklicht werden könnte), als daß ich Euch dieſen Abend hier treffen muß.“

„Na,“ entgegnete der Andere—„in der That — Ihr thut Euch ſelbſt Unrecht. Ihr ſeyd zwar wohl ein unfreundlicher Geſellſchafter, aber ich möchte doch nicht ſo weit gehen, Euch zu meiden.“

„Hört mich an,“ ſagte Herr Haredale.„Hört mich an.“

„Während Ihr Eurer Satyre freien Lauf laßt?“ fragte Sir John.

„Während ich Eure Schändlichkeit aufdecke. Ihr drängtet und ſtacheltet zu Eurem Werke einen paſſen⸗ den Agenten, der aber ſeiner Natur, dem ganzen Weſen ſeines Seyns nach ein Verräther iſt, und auch gegen Euch ſo falſch war, wie er gegen alle Andern geweſen, trotz der Sympathie, die Euch Beide hätte zuſammenknüpfen ſollen. Mit Winken, Blicken und verſchmitzten Worten, die ſich nicht wieder geben laſſen, habt Ihr Gashford zu dieſem Werke— dem Werke vor unſeren Augen— geſpornt. Mit denſel⸗ ben Winken, Blicken und verſchmitzten Worten, die ſich nicht wieder geben laſſen, drängtet Ihr ihn, ſei⸗ nen tödtlichen Haß gegen mich— Gott ſey Dank, er trifft mich nicht unverdient— durch Entführung

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