Teil eines Werkes 
6. Bdchn (1842)
Entstehung
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„Um mir die Bemerkung zu erlauben,“ verſetzte Sir John Cheſter mit ſeiner gewohnten Faſſung, „was es für ein wunderſamer Zufall iſt, daß wir uns hier treffen.“

„Es iſt in der That ein ſeltſamer Zufall.“

„Seltſam? Der merkwürdigſte und auffallendſte in der Welt. Ich reite Abends nie aus, habe es ſeit Jahren nicht gethan. Auf eine ganz unerklär⸗ liche Weiſe erfaßte mich geſtern mitten in der Nacht dieſe Grille.— Wie gar maleriſch dieß iſt!“

Er deutete bei dieſen Worten auf das zerſtörte Haus und erhob die Lorgnette zu ſeinem Auge.

„Ihr brüſtet Euch ſehr offen mit Eurem Werke.“

Sir John ließ die Lorgnette ſinken, verneigte ſich gegen den Andern mit der Miene der höflichſten Frage und ſchüttelte leicht ſeinen Kopf, als wolle er ſich ſelbſt ſagen:„Ich fürchte, dieſes Thier iſt toll geworden.“

„Ich ſage, Ihr brüſtet Euch ſehr offen mit Eu⸗ rem Werke,“ wiederholte Herr Haredale.

„Werk?“ entgegnete Sir John, ſich lächelnd umſchauend.„Das Meinige?— Ich muß da in der That um Verzeihung bitten—“

„Je nun, Ihr ſeht doch dieſe Wände,“ ſagte Herr Haredale.„Ihr ſeht dieſe wankenden Giebel. Ihr ſeht aller Orten, wie das Feuer und der Rauch

gewüthet haben. Ihr ſeht, wie überſchwenglich freige⸗

big die Zerſtörung hier gewaltet hat. Oder nicht?“ „Mein guter Freund,“ entgegnete der Ritter,