Teil eines Werkes 
6. Bdchn (1842)
Entstehung
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Abendſtunden zu machen, denn dieß war ſonſt die Zeit ſeiner Spaziergänge geweſen, und er wünſchte ſie unter Umſtänden zu ſehen, wie ſie ihm am meiſten heimiſch waren. Er verließ das Wirthshaus zu einer Zeit, welche es ihm möglich machte, ſeine frühere Wohnung ein wenig vor Sonnenuntergang zu erreichen und trat in die geſchäftigen Straßen hinaus.

Er war noch nicht weit gekommen und trieb ſich gedankenvoll in dem lärmenden Gedränge hin, als er eine Hand auf ſeiner Schulter fühlte und beim Umwenden einen Kellner aus dem Wirthshauſe er⸗ kannte, welcher wegen dieſer Störung um Verzeihung bat, dieſelbe aber damit entſchuldigte, daß er ſeinen Degen zurückgelaſſen habe.

„Warum habt Ihr ihn mir gebracht?“ fragte er, die Hand nach der Waffe ausſtreckend, ohne ſie jedoch hinzunehmen, indem er den Andern nur mit einer verſtörten und unruhigen Miene anſah.

Der Kellner bedauerte, läſtig gefallen zu ſeyn, und wollte die Waffe wieder mitnehmen. Der Gent⸗ leman habe geſagt, er wolle einen Spaziergang auf's Land hinaus machen und werde wohl erſt ſpät zurück⸗ kehren. Nach Einbruch der Nacht ſeyen die Wege für einzelne Wanderer nicht geheuer, und ſeit der Unruhen hätten Perſonen von einem anſehnlichen Aeußern mehr Urſache als je, ſich nicht ohne Waffen an einſame Orte zu begeben.„Wir hielten Euch für einen Fremden, Sir,“ fügte er bei,„und ver⸗

Boz. XVIII. Barnaby Rudge. 23