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des Schloſſers, die jetzt nicht länger im Stande ſey, ihre geheime Leidenſchaft für ihn zu unterdrücken, wolle nunmehr derſelben den Zügel ſchießen laſſen und mit der Erklärung herausrücken, daß ſie ihm für immer angehören wolle, weßhalb er bei dieſen Worten ein gewaltiges Schafsgeſicht ſchnitt— um ſo mehr, da ſie von Hugh und Dennis mit einem lauten Ge⸗ lächter aufgenommen wurden, welches ſie veranlaßte, zurückzuweichen und ihn mit ernſten, feſten Blicken zu betrachten.
„Miß Haredale,“ ſagte Sim nach einer pein⸗ lichen Pauſe,„ich hoffe, Ihr habt es hier ſo ge⸗ mächlich, als es die Umſtände erlauben. Dolly Varden, mein Schätzchen— mein Leben— mein Herzenskind— ich hoffe, daß Euch in gleicher Weiſe nichts abgeht.“
Arme kleine Dolly! Sie erkannte jetzt, wie die Sachen ſtanden, bedeckte das Geſicht mit ihren Händen und ſchluchzte noch bitterlicher, als zuvor.
„Miß Varden,“ ſagte Simon, indem er die Hand auf ſeine Bruſt legt,„Ihr ſeht jetzt in mir nicht mehr einen Lehrling, einen Arbeiter, einen Sklaven, ein Opfer der Tyrannei Eures Vaters,
ſondern den Führer eines großen Volkes, den Capitän
einer edlen Schaar, in welcher dieſe Herren gewiſſer⸗ maßen Korporale und Sergeanten ſind. Ihr erblickt in mir keine Privatperſon, ſondern einen öffentlichen Charakter— keinen Schloßausbeſſerer, ſondern einen Heiler der Wunden ſeines unglücklichen Vaterlands.


