Teil eines Werkes 
5. Bdchn (1842)
Entstehung
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Körper, wenn die Entſcheidung von ihm abhinge, ſo wollte er bald dem Vogel und dem Herrn den Garaus machen.

Ihr ſeyd ſehr tapfer gegen einen Gefangenen, ſagte Barnaby unmuthig.Wenn ich auf der an⸗ dern Seite der Thüre wäre und Niemand uns trennte, ſo ſolltet Ihr mir bald aus einem andern Tone pfei⸗ fen ja, ſchüttelt immerhin Euren Kopf! Bringt den Vogel nur um verſucht es. Bringt Alles um, was Ihr könnt, und rächt Euch ſo an denjeni⸗ gen, die mit ihren bloßen, ungefeſſelten Händen Euch ein Gleiches thun könnten!

Nachdem er ſich dieſer Herausforderung entledigt, warf er ſich in die fernſte Ecke ſeines Kerkers, mur⸗ melte:Lebe wohl, Greif lebe wohl, lieber, alter Greif! verbarg ſein Geſicht in dem Stroh und vergoß zum erſtenmale in ſeiner Gefangenſchaft Thränen.

Es war ihm Anfangs der Gedanke gekommen, der einarmige Mann werde ihm helfen, oder ihm doch eine freundliche Antwort geben. Er wußte kaum, warum, aber er hatte es gehofft und ſich ſo gedacht. Als er hinausrief, war der junge Mann ſtehen ge⸗ blieben; er wollte ſich umwenden, hielt aber inne und horchte auf jedes von Barnaby's Worten. Vielleicht beruhte hierauf die ſchwache Zuverſicht des Gefange⸗ nen; vielleicht auch auf der Jugend und auf dem freien und ehrlichen Weſen des Soldaten. Wie dem übrigens auch ſeyn mochte, er hatte auf Sand

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