Teil eines Werkes 
5. Bdchn (1842)
Entstehung
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ließe, wollte ich wenig Federleſens machen und ihm den Hals umdrehen.

Der junge Mann war haſtig zwei oder drei Schritte weggetreten, als wollte er hingehen, um ſich das Thier zu beſehen; er wurde jedoch durch Bar⸗ naby's Stimme aufgehalten.

Er gehört mir, rief dieſer, halb lachend und halb weinendmein Liebling, mein Freund Greif. Ha, ha, ha! Thut ihm nichts zu Leide, er hat nichts Böſes gethan. Die Schuld liegt an mir; ich habe es ihn gelehrt. Seyd ſo gut, mir ihn zu geben. Er iſt der einzige Freund, der mir übrig geblieben iſt. Ich weiß, er wird vor euch nicht tanzen oder plau⸗ dern, oder pfeifen nein, nur vor mir, weil er mich kennt und mich liebt. Freilich werdet Ihr es mir nicht glauben wollen. Doch ich bin überzeugt, Ihr thut einem Vogel nichts zu Leide. Ihr ſeyd ein braver Soldat, Sir, und würdet kein Weib oder Kind beſchädigen geſchweige einen armen Vogel.

Dieſe letztere Beſchwörung war an den Sergean⸗ ten gerichtet, welchen Barnaby wegen ſeines rothen Rockes für einen hohen Würdenträger hielt, in deſſen Macht es gegeben wäre, Greif's Schickſal mit einem Worte zu beſiegeln. Aber dieſer Gentleman antwor⸗ tete mit einer ſauertöpfiſchen Verwünſchung, nannte ihn einen Dieb und Rebellen und verſicherte ihn un⸗ ter vielen uneigennützigen Flüchen über ſeine eigenen Augen, ſeine Leber, ſein Blut und ſeinen ganzen