Teil eines Werkes 
5. Bdchn (1842)
Entstehung
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viele Feinde gegen Euch; aber wir nehmen's wohl mit ihnen auf— habt keine Furcht!“

„Was iſt denn das dort?“ fragte Lord George, auf den Raben deutend, der zur Stallthüre heraus⸗ guckte, aber noch immer, wie es ſchien, Barnaby gedankenvoll und in einiger Verlegenheit betrachtend.

„Ei, wißt Ihr das nicht?“ entgegnete Barnaby mit einem verwunderten Lachen.„Nicht zu wiſſen, was das iſt! Natürlich ein Vogel. Mein Vogel— mein Freund— Greif.“

„Ein Teufel, ein Keſſel, ein Greif, ein Polly, ein Proteſtant— kein Pabſtthum!“ rief der Rabe.

„Demungeachtet,“ fügte Barnaby mit ſanfter Stimme bei, indem er ſeine Hand auf den Hals von Lord George's Pferd legte,„mögt Ihr in der That Grund haben, mich zu fragen, was er iſt, denn bisweilen bin ich auch verlegen darüber— und ich bin— daran gewöhnt— ihn mir blos als Vogel zu denken. Ha, ha, ha! Er iſt mein lieber Bruder; Greif iſt immer bei mir— immer plaudernd— immer vergnügt— he, Greif?“

Der Rabe antwortete durch ein zärtliches Kräch⸗ zen, hüpfte auf ſeines Gebieters hingehaltenen Arm und ließ ſich von ihm mit der Miene vollkommener Gleichgültigkeit liebkoſen, indem er zugleich ſein ruhiges, neugieriges Auge bald auf Lord George, bald auf deſſen Diener haften ließ.

Lord George biß ſich verwirrt in die Nägel,