Teil eines Werkes 
5. Bdchn (1842)
Entstehung
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Schnelligkeit auf den Gedanken, daß es Straßen⸗ räuber ſeyn müßten, und wäre Hugh ſtatt ſeines tüchtigen Knüttels mit einer Arkebuſe bewaffnet ge⸗ weſen, ſo würde er ihm zuverläßig Befehl ertheilt haben, auf Gerathewohl Feuer zu geben, um, wäh⸗ rend ſeinem Commando Folge geleiſtet wurde, durch augenblickliche Flucht für ſeine perſönliche Sicherheit Sorge tragen zu können. Unter den nachtheiligen Verhältniſſen jedoch, in welchen er ſich mit ſeiner Leibgarde befand, dünkte es ihm klug, eine andere Feldherrenmanier zu beobachten, weßhalb er ſeinem Begleiter zuflüſterte, er ſolle ſie in den friedlichſten und höflichſten Ausdrücken anreden. Dieſer Anwei⸗ ſung dem Geiſt und dem Buchſtaben nach Folge leiſtend, trat Hugh vor, fuchtelte mit ſeinem Stab unter den Augen des ihm zunächſt ſtehenden Reiters und fragte in rauhem Tone, was das heißen ſolle, daß er und ſeine Kameraden ſie beinahe überritten hätten, und warum ſie in ſo ſpäter Stunde der Nacht auf des Königs Landſtraße einherjagten.

Der Angeredete wollte eben in eine gleich zor⸗ nige Antwort ausbrechen, als der mittlere Reiter in's Wort fiel und mit der Miene der Oberherrlich⸗ keit zwar etwas laut, aber nicht barſch oder un⸗ höflich, die Frage ſtellte:

„Seyd ſo gut, uns zu ſagen, ob dieß der Weg nach London iſt?“

„Wenn Ihr ihn richtig verfolgt, allerdings,“ verſetzte Hugh rauh.