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Daiſy ſo ſteif und feſt auf ſeinem urſprünglichen Berichte, wiederholte denſelben ſo oft, mit ganz un⸗ bedeutenden Variationen, und beglaubigte die Wahr⸗
„heit deſſelben mit ſo feierlichen Betheuerungen, daß
ſeine Zuhörer(aus gutem Grunde) noch erſtaunter waren, als im Anfang. Da er auf John Willet's Anſicht einging, daß es nämlich zweckmäßig ſey, die Geſchichte nicht weiter zu verbreiten, wenn ihm der Geiſt nicht wieder erſcheine, in welchem Falle er ſich natürlich unmittelbar bei einem Geiſtlichen Raths erholen müßte, ſo wurde feierlichſt beſchloſſen, daß man die Sache vertuſchen und für ſich behalten wolle. Und da es den meiſten Menſchen angenehm i*ſt, wenn ſie ſich im Beſitze eines Geheimniſſes wiſ⸗ ſen, das ihre eigene Bedeutſamkeit erhöhen könnte, ſo kam es mit vollkommener Einmüthigkeit zu dieſem Beſchluß.
Da es inzwiſchen ſpät geworden und die ge⸗ wöhnliche Aufbruchsſtunde längſt vorbei war, ſo trenn⸗ ten ſich die Gevattern für dieſe Nacht. Solomon Daiſy verſah ſich mit einer neuen Kerze in ſeiner Laterne und begab ſich unter dem Geleite des langen Parkes und des Herrn Cobb, die ſich ein Bischen weniger fürchteten als er ſelbſt, nach Hauſe. Nach⸗ dem Herr Willet ſie nach der Thüre begleitet, kehrte er zurück, um unter dem Beiſtande des Kupferkeſſels ſeine Gedanken zu ſammeln und auf das Unwetter zu horchen, welches bisher nicht um ein Haar von ſeiner Wuth abgelaſſen hatte.
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