Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
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Wort zu ſprechen oder einen Blick zurückzuſenden, und kehrte dem Hauſe für immer den Rücken.

Das Geſicht des Vaters war leicht geröthet und erhitzt, im Uebrigen aber blieb er ganz unverändert. Er zog die Klingel und redete den Diener folgender⸗ maßen an:

Peak wenn der Gentleman, der eben heraus⸗ in

Entſchuldigt, Sir, Herr Edward?

War denn mehr als einer da, du Tölpel, daß du fragſt? Wenn dieſer Gentleman nach ſeiner Garderobe herſchicken ſollte, ſo kannſt du ſie ihm verabfolgen, hörſt du? Sollte er je ſelber herkommen, ſo bin ich nicht zu Hauſe. Dieß ſagſt du ihm und ſchließeſt die Thuͤre.

So flüſterte man ſich denn bald allenthalben zu, daß Herr Cheſter ſehr unglücklich mit ſeinem Sohne ſey, der ihm viel Gram und Sorgen gemacht habe. Und die guten Leute, die dieß hörten, erzähl⸗ ten es weiter, konnten ſich nicht genug uber den Gleichmuth des alten Herrn wundern, und meinten, er müſſe doch einen höchſt liebenswürdigen Charakter haben, da er nach dieſer ſchweren Prüfung doch noch ſo ſanft, gefällig und ruhig ſeyn könne. Und ſo oft in der Geſellſchaft Edward's Name ausgeſprochen wurde, ſchüttelte man den Kopf, legte den Finger an die Lippe, ſeufzte und machte ein ernſtes Geſicht. Und diejenigen, welche Söhne von ſeinem Alter hatten, wurden ganz zornig und entrüſtet, und hofften um der Tugend willen, daß er todt ſeyn möchte. Und die Welt wälzte ſich in ihrem gewöhnlichen Geleiſe um fünf Jahre weiter, welche Zeit unſere Erzählung mit Stillſchweigen übergeht.