Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſich ſeiner ſtatt der entgangenen Beute zu bemächtigen. Wie dem übrigens ſeyn mag, ſo viel iſt gewiß, daß ſie an dem Tage vor Joe's Abreiſe Edward Cheſter ſo dicht umſchwärmten und dermaßen ſummten, mit den Flügeln ſchlugen und ihm zuſetzten, daß er ſich höchſt unglücklich fühlte.

Es war acht Uhr Abends, als er und ſein Vater, Wein und Deſſert vor ſich, heute zum erſtenmal allein bei einander waren. Sie hatten zwar gemeinſchaftlich geſpeist, aber es war eine dritte Perſon während des Mahls zugegen geweſen, und ſeit geſtern Abend bis zur heutigen Tafelzeit hatten ſie ſich mit keinem Auge geſehen.

Edward war ſtumm und zuruͤckhaltend da⸗ gegen Herr Cheſter heiterer als gewöhnlich, obgleich es nicht den Anſchein hatte, als ſey ihm viel darum zu thun, ein Geſpräch mit einem Menſchen zu er⸗ öffnen, deſſen Stimmung ſo gar von der ſeinigen verſchieden war, denn er bekundete die Heiterkeit ſeines Geiſtes nur durch ſein Lächeln und durch funkelnde Blicke, ohne den Verſuch zu machen, die Aufmerkſamkeit des andern zu wecken. So verblieben ſie geraume Zeit der Vater mit ſeiner gewohnten graziöſen Nach⸗ läſſigkeit auf dem Sopha ausgeſtreckt, der Sohn mit niedergeſchlagenen Augen ihm gegenüberſitzend, und, wie man deutlich ſehen konnte, in unruhige und ſchmerzliche Gedanken vertieft.

Mein lieber Edward, begann endlich Herr Cheſter mit einem ſehr gewinnenden Lachen,dehne