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unbeſtimmten Idee geſchwelgt, ſie würde zuverläſſig ſagen:„Geh nicht,“ oder„Verlaß uns nicht,“ vder „Warum gehſt du?“ oder„Warum willſt du uns ver⸗ laſſen“— kurz, auf eine derartige kleine Ermuthigung hatte er zuverſichtlich gebaut, und wohl auch den Gedanken an die Möglichkeit unterhalten, daß ſie in Thränen ausbrechen, ſich in ſeine Arme werfen, oder ohne vorläufiges Wort und Zeichen ſchnurſtracks in Ohnmacht fallen könnte. Ein Betragen wie dieſes war ihm aber ſo wenig zu Sinne gekommen, daß er ſie nur mit ſtummer Verwunderung anſehen konnte.
Dolly drehte inzwiſchen an ihren Schürzenzipfeln, maß die Seiten, ſtrich die Falten glatt und blieb ſo ſtumm, als er. Endlich, nach einer langen Pauſe, ſagte Joe:
„Lebt wohl.“
„Lebt wohl—“ entgegnete Dolly mit einem ſo heitern Lächeln, als ginge er nur in die nächſte Gaſſe und käme zum Eſſen wieder zurück;„lebt wohl!“
„Na,“ ſagte Joe, ſeine Hände ausſtreckend, „Dolly, liebe Dolly, laßt uns nicht ſo ſcheiden. Ich liebe Euch zärtlich und aus dem Grunde meines Herzens— mit ſo viel Treue und Aufrichtigkeit, als, glaube ich, nur je in der Welt ein Mann ein Frauen⸗ zimmer geliebt hat. Ihr wißt, ich bin ein armer Burſche— ärmer als je, denn ich bin der Heimath entflohen, weil ich's nicht länger dort auszuhalten vermochte, und muß mich jetzt allein und ohne Hülfe durch die Welt kampfen. Ihr ſeyd ſchön, bewundert,
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