Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

473

zublicken;„mein Freund in ſpätern Tagen, der ſeine Geliebte wohl gewann, aber nicht zu behaupten ver⸗ mochte, weil er mich ihr in den Weg warf, daß ich ihm die Beute entführen konnte— ich triumphire über dich jetzt, wie in der Vergangenheit. Belle nur zu, du garſtiger, boshafter Köder; das Glück hat ſich immer zu mir gehalten— ich höre dich gerne.“

Der Ort dieſer Zuſammenkunft war eine Allee. Herr Haredale ging geradezu in derſelben weiter. In beträchtlicher Entfernung wandte er zufällig den Kopf um, und als er ſah, daß Herr Cheſter in⸗ zwiſchen aufgeſtanden war und ihm nachſchaute, blieb er ſtehen, als erwarte er halb und halb, daß ihm derſelbe nachfolgen werde.

„So weit kann es eines Tages kommen, aber jetzt nicht,“ ſagte Herr Cheſter, indem er ihm mit der Hand zuwinkte, als wären ſie die beſten Freunde, und weiter ging.„Jetzt nicht, Haredale. Das Leben hat noch hinreichend Reiz für mich, und eine Centner⸗ laſt von Oede und Sorgen für dich. Nein. Mit einem ſolchen Mann den Degen zu kreuzen— ſich in ſeine Laune zu fügen, wenn es nicht die höchſte Noth erfordert— es wäre in der That eine Schwäche.“

Demungeachtet zog er aber in ſeinem Weiter⸗ gehen den Degen, welchen er in einer Art Geiſtes⸗ abweſenheit volle zwanzigmal vom Hefte bis zur Spitze mit den Augen maß. Aber Nachdenken macht