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net. Darf ich um wichtiger Gründe willen, die meine Seele mit Kummer erfüllen, für eine kleine Weile um Gehör bitten?“
Welches offene, in Argliſt unerfahrene, jugend⸗ liche Herz hätte die Aufrichtigkeit dieſes Mannes be⸗ zweifeln können— um ſo mehr, da ſeine Stimme wie das ſchwache Echo einer wohlbekannten klang, der ſie ſo gerne lauſchte? Sie verneigte ihr Haupt, blieb ſtehen und ſenkte die Blicke zu Boden.
„Ein Bischen mehr bei Seite— unter dieſen Bäumen. Es iſt die Hand eines alten Mannes, Miß Haredale, aber glaubt mir, eines ehrlichen.“
Sie reichte ihm nach dieſen Worten die ihrige und ließ ſich von ihm nach einem benachbarten Sitze führen.
„Ihr erſchreckt mich, Sir,“ ſagte ſie mit leiſer Stimme.„Hoffentlich ſeyd Ihr doch nicht der Bote übler Neuigkeiten?“
„Wenigſtens nicht deſſen, was Ihr befürchten mögt,“ antwortete er, indem er ſich an ihrer Seite niederließ.„Edward iſt wohl— ganz wohl. Von ihm will ich allerdings ſprechen, aber ich habe kein Unglück zu berichten.“
Sie verneigte abermals das Haupt und ſchien ihn ſtumm zu bitten, fortzufahren.
„Ich fühle wohl, daß ich, indem ich Euch an⸗ rede, im Nachtheil bin, theure Miß Haredale; glaubt mir, daß ich die Gefühle meiner jüngern Tage nicht ſo ganz vergeſſen habe, um nicht zu wiſſen, daß Ihr


