Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
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rühriger Menſch iſt,“ ſprach Herr Cheſter im Tone des Nachdenkens, welcher anzudeuten ſchien, daß er daſſelbe geſagt haben würde, wenn auch Niemand da geweſen wäre, um ihn zu hören.

„Rührig, Sir?“ entgegnete John, deſſen Geſicht mit einemmale eigentlich ausdrucksvoll wurde;„die⸗ ſer Kerl? Holla da! Bring das Pferd her, Bur⸗ ſche, und hänge meine Perücke auf den Wetterhahn, um dieſem Herrn zu zeigen, ob Leben in dir iſt, oder nicht.“

Hugh gab keine Antwort, ſondern warf ſeinem Dienſtherrn die Zügel zu und riß ihm ſo haſtig und ungebührlich die Perücke vom Kopfe, daß Herr Wil⸗ let, obgleich es nur auf ausdrücklichen Befehl geſche⸗ hen war, nicht wenig verduzt wurde; dann klomm er behende bis nach der Spitze des Maibaums vor dem Hauſe hinauf, hängte die Perücke auf den Wetter⸗ hahn und ließ denſelben wie einen Bratſpieß herum⸗ wirbeln. Nachdem er dieſes Kunſtſtück vollführt, warf er die Perücke auf den Boden, glitt mit unbe⸗ greiflicher Schnelligkeit an der Stange herunter, und war in demſelben Augenblick, wie er die Erde be⸗ rührte, wieder auf den Beinen.

„So, Sir,“ ſagte John, wieder in ſein gewöhn⸗ liches ſtumpfes Weſen zurückverfallend;„Ihr werdet das nicht bei vielen Häuſern ſehen können, den Mai⸗ baum ausgenommen, wo Alles auf’s Bequemſte für Menſchen und Vieh eingerichtet iſt— obgleich das eigentlich noch gar nichts bei ihm heißen will.“

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