Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
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den, ohne daß ſie ſich auch dabei nur ein einzigesmal voll anſchauten. Als Hugh ſich entfernte, tauſchten ſie nur einen einzigen haſtigen Blick aus, wandten dann gleich ihre Augen wieder ab, und ſo ſchieden ſie. Hugh drückte die doppelte Thüre lautlos und ſorgfältig hinter ſich zu, und Herr Cheſter blieb in ſeinem Armſtuhl, die Augen nachdenkend auf das Feuer geheftet.

„Gut!“ ſagte er nach einem langen Beſinnen, indem er einen tiefen Seufzer beifügte und etwas unrubig hin und herrückte, als gäbe er irgend einen Gedanken auf und kehrte er wieder zu denen zurück, welche ihn den ganzen Tag über beſchäftigt hatten.

„Das Complott verdichtet ſich und die Bombe iſt geworfen. Sie wird, denke ich, in achtundvierzig Stunden explodiren und dieſe gute Leute erſtaunlich auseinanderwettern. Wir werden ſehen.“

Er ging zu Bette und ſchlief ein; aber bald fuhr er wieder auf, und es war ihm, als hätte Hugh mit einer ſonderbaren Stimme, die gar keine Aehn⸗ lichkeit mit ſeiner ſonſtigen hatte, an der äußeren Thüre um Einlaß gerufen. Die Täuſchung war ſo lebhaft und hatte ihn ſo ganz mit jenem unbeſtimmten Ent⸗ ſetzen erfüllt, welches derartige nächtliche Viſionen in ihrem Gefolge haben, daß er aufſtand, den in der Scheide ſteckenden Degen ergriff, die Thüre öffnete, ſich in dem Stiegenhauſe umſah, nach der Stelle hinging wo Hugh geſchlafen hatte, und ihn ſogar

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