Teil eines Werkes 
4. Bdchn (1842)
Entstehung
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„Auf den Grundſtücken vor dem Hauſe, über welche der Fußweg führt.“

„Wenn das Wetter morgen gut iſt, ſo ſtelle ich mich vielleicht ſelbſt ihr in den Weg,“ ſagte Herr Cheſter ſo kaltblütig, als gehöre ſie ganz zu ſeiner gewöhnlichen Bekanntſchaft.„Meiſter Hugh, wenn ich vor dem Maibaum anreiten ſollte, magſt du ge⸗ fälligſt darauf Bedacht nehmen, daß du mich nur ein einzigesmal geſehen haſt. Du mußt deine Dankbar⸗ keit unterdrücken und dir Mühe geben, zu vergeſſen, wie nachſichtig ich mich wegen des Armbandes gegen dich benommen habe. Es iſt natürlich, daß du ein ſolches Gefühl zum Ausbruch kommen läſſeſt, und es macht dir Ehre; aber wenn andere Leute dabei ſind, ſo mußt du um deiner eigenen Sicherheit willen ganz dergleichen thun, als ob du mir durchaus keine Ver⸗ bindlichkeit ſchuldeſt und nie im Bereiche dieſer Mauern geweſen ſeyſt. Du verſtehſt mich?“

Hugh verſtand ihn vollkommen. Nach einer Pauſe murmelte er, ſein Gönner werde ihn wegen dieſes letzten Briefes nicht in Ungelegenheit bringen, da er ihn blos zurückbehalten habe, um ihm einen Gefallen zu erweiſen. Er machte noch in dieſem Zuge fort, als ihm Herr Cheſter mit einer höchſt wohl⸗ wollenden Beſchützersmiene raſch in's Wort fiel.

„Mein guter Burſche, du haſt mein Verſprechen, mein Wort und Siegel darauf(denn eine mündliche

Verpflichtung gilt bei mir ſo gut, als eine Verbrie⸗ Boz. XVI. Barnaby Rudge. 29