Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1842)
Entstehung
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eids und Betrugs anklagten. Dieſe ihrerſeits erklärten ihn in gar witziger Laune für ſchuldig ja, und ſelbſt das Volk ging auf den Spaß ein; denn als Herr Braß in einer Miethkutſche nach dem Gebäude fuhr, in welchem die genannten Schälke verſammelt waren, begrüßte es ihn mit faulen Eiern, todten Katzen, und that ſogar dergleichen, als wolle es ihn in Stücke reißen, was das Komiſche der Sache ungemein erhöhte und ihn ohne Zweifel einen noch größeren Geſchmack daran finden ließ.

Um den launigen Faden noch weiter zu ſpinnen, machte Herr Braß geltend, daß er ſich aus eigenem Antrieb in's Gefängniß geſtellt und beſchuldigt habe, weil ihm Sicherheit und Begnadigung verſprochen worden ein Grund, der ihm Anſpruch ertheile auf die Milde, welche das Geſetz auf vertrauensvolle Seelen ausdehne, denen alſo mitgeſpielt worden ſey. Nach einer feierlichen Prüfung wurde dieſer Punkt (nebſt einigen andern techniſcher Natur, deren humo⸗ riſtiſche Wunderlichkeit ſchwer zu übertreiben ſein dürfte) den Richtern zur Entſcheidung anheim ge⸗

geben und Sampſon in der Zwiſchenzeit nach ſeinem

früheren Quartiere zurückgebracht. Endlich erledigte man einige der genannten Punkte zu Sampſons Gun⸗ ſten, andere gegen ihn, und das Reſultat war, daß er die Erlaubniß erhielt, unter gewiſſen unbedeutenden Beſchränkungen fortan das Mutterland mit ſeiner Ge⸗ genwart zu beglücken, ſtatt aufgefordert zu werden, für eine Weile nach fremden Ländern eine Reiſe zu machen.