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berühren. Todt! Er konnte das Wort nicht hören oder ertragen. Die leichteſte Hindeutung darauf be⸗ wirkte bei ihm einen Anfall, wie der war, von dem wir geſprochen haben. Niemand wußte, mit welcher Hoffnung er ſich trug; aber daß er irgend eine Hoff⸗ nung unterhielt, ſie wieder zu finden— eine ſchwache ſchattenhafte Hoffnung, von Tag zu Tag ſich weiter hinausſchiebend und von Tag zu Tag mehr an ſeinem Herzen zehrend— das war allen deutlich.
Sie gedachten, ihn von dem Schauplatz ſeines Kummers zu entfernen und den Verſuch zu machen, ob ein Ortswechſel ihn nicht zu heben oder aufzu⸗ heitern im Stande wäre. Sein Bruder erholte ſich bei geſchickten Aerzten Raths, welche kamen und ihn ſahen. Einige davon blieben, ſprachen mit ihm, wenn er ſprechen wollte, und beobachteten ihn, wenn er einſam und ſchweigend auf und ab ging. Brächte man ihn wohin man wollte, meinten ſie, er würde immer hierher zurückzukehren verſuchen. Sein Geiſt könnte ſich nicht von dieſem Orte trennen. Wenn man ihn in ſtrengen Gewahrſam nähme und ihn auf's Sorgfältigſte bewachte, ſo würde man ihn zwar als einen Gefangenen feſthalten können, aber es ſtünde zu erwarten, daß er alles verſuche, um zu entkommen, und dann würde er ſicherlich nach dieſem Orte zu⸗ rückkehren oder auf der Straße ſterben.
Der Knabe, dem er Anfangs Folge geleiſtet, hatte jetzt keinen Einfluß mehr auf ihn. Bisweilen


