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rechts führt hin, Freund.— Es gibt doch hoffentlich keine ſchlimmen Nachrichten für unſern guten Herrn?“
Kit dankte ihm und gab ihm haſtig eine ver⸗ neinende Antwort. Er wollte eben zurückkehren, als ſeine Aufmerkſamkeit durch die Stimme eines Kindes gefeſſelt wurde. Beim Aufblicken gewahrte er ein ſehr kleines Geſchöpf an einem benachbarten Fenſter.
„Was iſt das?“ rief das Kind angelegen.„Iſt mein Traum wahr geworden? Ich bitte, ſage mir's, wer du auch ſeyn magſt, der du noch wach und auf biſt.“
„Armer Knabe!“ ſagte der Todtengräber, ehe Kit antworten konnte.„Wie geht es dir, Lieber?“
„Iſt mein Traum wahr geworden?“ rief das Kind wieder in einem ſo flehentlichen Tone, daß er jedem Zuhörer bis in's Herz dringen mußte.„Aber nein, es kann nicht ſeyn. Wie ware es möglich— o! wie wäre es möglich!“
„Ich errathe, was er meint,“ ſagte der Todten⸗ gräber.„Geh wieder zu Bette, lieber Knabe.“
„Ja!“ rief das Kind in einem Ausbruche von Verzweiflung;„ich wußte, daß es nicht ſeyn kann; ich fühlte es zu gewiß, noch ehe ich fragte. Aber die ganze Nacht und auch geſtern Nacht war es das Gleiche. Ich ſchlafe nie ein, ohne daß jener grau⸗ ſame Traum zurückkehrt.“
„Verſuche wieder einzuſchlafen,“ entgegnete der alte Mann beſchwichtigend.„Er wird ſeiner Zeit ſchon wieder gehen.“


