Teil eines Werkes 
3. Bdchn (1842)
Entstehung
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Kirche, ehe ich eine Reiſe unternehme. Es iſt in der That ſtets das Letzte, was ich bei ſolchen Anläſſen thue.

Es gehörte kein ſonderlich großer Scharfſinn dazu, um zu entdecken, daß in dieſen Worten Quilps die größte Lüge lag, obgleich in dem Ausdrucke, welchen er ſeinem Geſichte, ſeiner Stimme und ſeinem ganzen Benehmen gab, die ruhige Feſtigkeit eines Märtyrers der Wahrheit hervorzuleuchten ſchien.

Im Namen alles deſſen, was berechnet iſt, einen Menſchen toll zu machen, rief der unglückliche ledige Herr,habt Ihr nicht aus irgend einem ſelbſt⸗ ſüchtigen Grunde mein Vorhaben zu dem Eurigen gemacht? Wißt Ihr nicht, zu welchem Ende ich hie⸗ her gekommen bin? Und wenn Ihr es wißt, könnt Ihr mir keinen Schlüſſel an die Hand geben?.

Sie meinen wohl, ich ſey ein Herenmeiſter, Sir? verſetzte Quilp mit einem Achſelzucken.Wenn dieß der Fall wäre, ſo faßte ich mein eigenes Glück in's Auge, um es machen zu können.

Ah! ich ſehe, wir haben uns nichts mehr zu ſagen, entgegnete der Andere, indem er ſich unge⸗ duldig auf ein Sopha warf.Seyd ſo gut, uns zu verlaſſen.

Stehe zu Dienſten, erwiederte Quilp.Ganz zu Dienſten. Chriſtophs Mutter, meine gute Seele, leben Sie wohl. Angenehme Reiſe zurück, Sir. Hem!

Mit dieſen Abſchiedsworten und einem faſt un⸗