Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1842)
Entstehung
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enieder und bemühte ſich, durch alle Mittel, die ihm zu Sinne kamen und zu Gebot ſtanden, ſie wieder zu ſich zu bringen, während ihr Groß⸗ vater unthätig daneben ſtand, die Hände rang und ſie unter vielen zärtlichen Ausrufen anflehte, mit ihm zu ſprechen, wäre es auch nur ein einziges Wort.

Sie iſt ganz erſchöpft, ſagte der Schulmeiſter, gegen ihn aufblickend.Sie haben ihre Kräfte über Gebühr angeſtrengt, Freund.

Sie verkümmert aus Noth, verſetzte der alte

Mann.Ich habe bis auf dieſen Augenblick nie gedacht, daß ſie ſo gar ſchwach und krank iſt.

Der Schulmeiſter warf einen halb vorwurfs⸗ vollen, halb mitleidigen Blick auf ihn, nahm Nell auf ſeine Arme, hieß den alten Mann das Körbchen aufheben und ihm folgen, und trug die Beſinnungs⸗ loſe eiligſt von hinnen.

In der Nähe befand ſich ein kleines Wirthshaus, nach welchem er, wie es ſchien, eben ſeine Schritte hatte lenken wollen, als er ſo unerwartet eingeholt wurde. Nach dieſem Orte eilte er mit ſeiner ohn⸗ mächtigen Bürde, ſtürmte in die Küche, und indem er den Anweſenden um Gotteswillen zurief, Platz zu machen, ſetzte er Nell auf einen Stuhl neben dem Feuer.

Die Wirthshausgäſte, welche bei des Schulmei⸗ ſters Eintreten verwirrt aufſtanden, thaten, was man unter ſolchen Umſtänden gewöhnlich zu thun pflegt: Jedes rief nach ſeiner Lieblingsarznei, welche Niemand brachte. Alles meinte, die Kranke brauche