Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1842)
Entstehung
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allen Seiten beengten und die Flucht unmöglich zu machen ſchienen, ohne der Hoffnung auch nur die leiſeſte Nahrung zu reichen.

„Zweimal vierundzwanzig Stunden!“ dachte das Kind.„Er ſagte, zweimal vierundzwanzig Stunden müßten wir unter Scenen wie dieſe zubringen. Ach! wenn wir es erleben, das Land zu erreichen und dieſer ſchrecklichen Orte ledig zu werden— wäre es auch nur um hinzuliegen und zu ſterben— mit wie frohem Herzen wollte ich Gott für eine ſolche Gnade danken!“

Mit ſolchen Gedanken und mit der unbeſtimmten Abſicht, fernerhin an Strömen weiter und über Berge zu wandern, wo nur arme und einfache Leute lebten, und wo ſie ſich ihren Unterhalt durch die Arbeit ihrer Hände in den Pachthöfen erwerben könnten, ohne die Schrecken, vor denen ſie flohen, befürchten zu müſſen — kräftigte ſich Nell zu dieſer letzten Reiſe und ver⸗ folgte kühn ihre Aufgabe, obgleich ihr keine anderen Hilfsmittel zu Gebot ſtanden, als das Geſchenk des armen Mannes, und keine andere Ermuthigung, als die aus ihrem eigenen Herzen und aus der Ueber⸗ zeugung floß, daß ihre Beweggründe recht und gut wären.

„Die Wanderung wird heute ſehr langſam gehen lieber Großvater,“ ſagte ſie, als ſie ſich mit Mühe durch die Straßen ſchleppte.„Meine Füße ſind wund und alle meine Glieder ſchmerzen mich, weil ich geſtern ſo ſehr durchnäßt wurde. Ich bemerkte, daß er uns