Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1842)
Entstehung
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„Wenn Ihr uns eine Weiſung geben könnt, ſo thut es. Wo nicht, ſo bitte ich, daß Ihr uns nicht von unſerem Vorhaben abwendig zu machen ſucht. In der That, Ihr kennt die Gefahr nicht, vor welcher wir fliehen, und wie wichtig es für uns iſt, ihr aus⸗ zuweichen— gewiß, Ihr würdet ſonſt nicht verſuchen, uns aufzuhalten.“

„Gott behüte mich, dieß zu wollen, wenn die Sache ſo ſteht!“ rief ihr ungeſchlachter Beſchützer, indem er von Nell haſtig zu ihrem Großvater auf⸗ blickte, der den Kopf hängen ließ und die Augen zur Erde heftete.„Ich will euch von der Thüre aus den Weg ſo gut andeuten, als ich kann. Ich wollte, ich wäre im Stande mehr zu thun.“

Er zeigte ihnen ſodann, welche Richtung ſie einſchlagen mußten, um aus der Stadt zu kommen, und wie ſie ſich weiter zu verhalten hätten. Er weilte ſo lange bei ſeinen Belehrungen, daß ſich das Kind endlich mit heißen Dankesergüſſen und Segens⸗ wünſchen von ihm losriß, ohne ihn ausreden zu laſſen.

Aber ehe ſie die Ecke der Gaſſe erreicht hatten, kam ihnen der Mann nachgelaufen, drückte Nell die Hand und ließ etwas darin zurück— es waren zwei alte, abgeſchliffene, rauchbraune Pennyſtücke. Wer weiß, ob ſie nicht herrlicher leuchten in den Augen der Engel, als die goldenen Buchſtaben, welche auf Grabſteinen eingemeißelt ſind?