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endlich in der Stadt an, von wo aus ſie ſich nach der Rennbahn begaben. Dieſe beſtand aus einer offenen Haide, welche eine volle Meile hinter der Stadt auf einer Anhöhe lag.
Auch hier waren viele Leute, und zwar nicht von der begünſtigtſten oder beſt bekleideten Sorte, welche geſchäftig Zelte ausſpannten, Pfähle in den Grund ſchlugen, mit ſtaubigen Füßen hin und her eilten und manchen Fluch vor ſich hin murmelten— müde Kinder krabbelten auf Strohhaufen zwiſchen Karrenrädern und weinten ſich in den Schlaf— magere, müde Pferde und Eſel, kaum erſt von ihrer Laſt befreit, grasten unter den Männern und Weibern, den Töpfen und Keſſeln, den halb ange⸗ zündeten Feuern und den Kerzenſtümpchen, die in der Luft verflackerten— doch cfür all dieß hatte das Kind kein Auge, denn es empfand blos das glück⸗ liche Gefühl, der Stadt entkommen zu ſeyn, und athmete wieder freier. Nach einem ſpärlichen Abend⸗ eſſen, deſſen Koſten ihren kleinen Vorrath ſo weit herunter gebracht hatten, daß ſie nur noch ein paar Halbpence beſaß, womit ſie am andern Morgen ein Frühſtück kaufen konnte, legte ſie ſich neben dem alten Mann in einer Zeltecke zur Ruhe und ſchlief ein, trotz der geſchäftigen Vorbereitungen, welche die ganze Nacht durch rund um ſie getroffen wurden.
Und nun war die Zeit gekommen, wo ſie ihr Brod betteln mußte. Bald nach Sonnenaufgang ſtahl ſie ſich aus dem Zelte, ſtreifte auf den nahen


