Teil eines Werkes 
2. Bdchn (1842)
Entstehung
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die Schwelle erreichte. Hier hatte er die Freude, zu entdecken, das ſeine Furcht ungegründet war, denn der Wirth lehnte träge gegen den Thürpfoſten und ſah dem Regen zu, welcher inzwiſchen ſchwer nieder⸗ zuſtürzen angefangen hatte, während kein Klingeln der geborſtenen Glocke, kein jubelnder Lärm, kein geräuſchvoller Chorus auf eine Geſellſchaft im Hauſe hinwies.

Ganz allein? fragte Herr Codlin, indem er ſeine Laſt niederſetzte und ſeine Stirne abwiſchte.

Noch ganz allein, antwortete der Wirth, den Himmel anſehend,aber wir werden hoffentlich heute noch mehr Geſellſchaft kriegen. Da, ihr Buben, trage einer dieſen Puppenkaſten in die Scheune. Machen Sie, daß Sie in's Trockene kommen, Tom. Sobald es zu regnen anfing, ließ ich Feuer anmachen, und wir haben jetzt eine prächtige Flamme in der Küche, kann ich Ihnen ſagen.

Herr Codlin folgte bereitwillig und fand bald, daß der Wirth ſeine Vorkehrungen nicht ohne guten Grund gelobt hatte. Ein gewaltiges Feuer praſſelte auf dem Herde und ziſchte luſtig nach dem weiten Kamin auf ein Ton, welchen das Sprudeln und Schmoren eines großen eiſernen Keſſels auf eine vergnügliche Weiſe erhöhen half. Ein tiefer, röthlicher Schein erhellte den Raum, und als der Wirth in dem Feuer ſtörte, daß die Funken luſtig aufhüpften und in die Höhe flogen als er den Deckel von dem eiſernen Topfe nahm, aus dem ein wohlriechender Duft hervorkam, während

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