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aufgenommen und verließen ſelten eine Stadt, ohne daß ihnen ein Schwarm zerlumpter und jubelnder Kinder auf der Ferſe folgte, obgleich wir nicht zu bemerken übergehen dürfen, daß an einem kleinen Orte von wohlhabendem Ausſehen ihre Hoffnungen auch einmal zu Schanden gingen: denn ein Lieb⸗ lingscharakter im Spiel, der Goldborten an ſeinem Hute hatte und ein naſeweiſer holzköpfiger Burſche war, wurde als ein Pasquill auf den Büttel betrachtet, weßhalb ſie von den Ortsbehörden zu einem ſchleu⸗ nigen Abzuge gezwungen wurden. 3
Ungeachtet dieſer Unterbrechungen machten ſie doch einen ſchönen Tagmarſch, und der Mond ſchien bereits am Himmel, als ſie noch immer auf der Landſtraße waren. Short vertrieb ſich die Zeit mit Singen und Scherzen, und gewann Allem, was ihm begegnete, die beſte Seite ab, während dagegen Herr Codlin ſein Schickſal nebſt den hohlen Dingen der Erde, insbeſondere aber den Polichinell verfluchte und, mit der Schaubühne auf ſeinem Rücken,— ein Opfer des bitterſten Verdruſſes— weiter hinkte.
Sie hatten Halt gemacht, um unter einem Weg⸗ weiſer, wo vier Straßen zuſammentrafen, auszuruhen, und Herr Codlin ließ in ſeinem tiefen Menſchenhaſſe die Vorhänge herunter, hinter welchen er ſich, jedem ſterblichen Auge unſichtbar und die Geſellſchaft ſeiner Mitmenſchen verſchmähend, auf die Erde ſetzte, als auf einmal zwei ungeheure Schatten ſichtbar wurden, welche aus einer Wendung derſelben Straße, auf welcher ſie hergekommen waren, ihrem Raſtorte näher rückten. Das Kind erſchrack anfangs ſehr über den Anblick dieſer hageren Rieſen— denn ſo ſahen ſie aus, als ſie ſich mit ſtolzen Schritten dem Schatten der Bäume näherten— aber Short ſagte ihr, ſie habe nichts zu fürchten, und ließ ſeine Trompete


