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ſetzte ſich auf ihr Bette und dachte über das Leben nach, das ihnen jetzt bevorſtand.
Sie hatte ein wenig Geld, aber es war nur ſehr wenig, und wenn dieſes fort war, ſo mußten ſie zu betteln anfangen. Es war ein Goldſtück darun⸗ ter, und im Falle der Noth konnte es leicht für ſie einen hundertfältigen Werth bekommen. Daher mochte es wohl das Beſte ſeyn, dieſe Münze zu verbergen und nur in einer durchaus verzweifelten Lage Zuflucht dazu zu nehmen, wenn alle andern Hülfsquellen ver⸗ ſiegt waren.
Ihr Entſchluß war gefaßt, ſie nähte das Gold⸗ ſtück in ihr Kleid, und da ſie jetzt mit leichterem Herzen zu Bette gehen konnte, ſo fiel ſie ſchnell in einen tiefen Schlaf.
Der Naritätenladen.
Siebenzehntes Kapitel.
Ein zweiter heiterer Tag ſchien durch das kleine Fenſter und weckte das Kind, um mit deſſen ihm verwandten Augen Cameradſchaft zu machen. Bei dem Anblick des fremden Gemachs und der unge⸗ wohnten Umgebung raffte ſich Nell unruhig auf und wunderte ſich, wie ſie aus dem traulichen Kämmer⸗ chen, in welchem ſie letzte Nacht eingeſchlafen zu ſeyn glaubte, fort und hieher gebracht worden ſey. Aber ein zweiter Blick rief ihr die jüngſt erlebten Begebenhei⸗ ten wieder ins Gedächtniß, und voll Hoffnung und Vertrauen ſprang ſie aus ihrem Bette.
Es war noch früh und da der alte Mann noch in tiefem Schlafe war, ſo ging ſie in den Kirchhof hinunter und fegte mit ihren Fuͤßen den Thau von dem langen Graſe, indem ſie oft über Stellen ging,
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