Teil eines Werkes 
1. Bdchn (1842)
Entstehung
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ſo erholten ſie ſich doch bald und ſchritten rüſtig weiter.

Sie machten oft Halt, um auszuruhen, aber immer nur eine kleine Weile, worauf ſie wieder auf⸗ brachen, obſchon ſie am Morgen nur eine geringe Erfriſchung zu ſich genommen hatten. Es war bei⸗ nahe fünf Uhr des Nachmittags, als ſie ſich aber⸗ mals einem Haufen von Arbeiterhütten näherten. Das Kind ſah ſehnſüchtig jede an, zweifelhaft, in welcher ſte ſich ein kurzes Ruheplätzchen erbitten und einen Trunk Milch kaufen wollte.

Es wurde ihr nicht leicht, zu einem Entſchluſſe zu kommen, denn ſie war ſchüchtern und fürchtete

eine Zurückweiſung. Hier weinte ein Kind und dort keifte eine Frau; in der einen waren ihr die Leute zu arm, in der andern waren ihrer zu viele. Endlich machte ſie vor einem Hauſe Halt, wo die Familie um einen Tiſch herum ſaß ſie that es hauptſächlich deßhalb, weil ein alter Mann in einem

Polſterſtuhle neben dem Heerd ſaß; ſie dachte ihn

als einen Großvater, und hoffte, er werde auch für den ihrigen Mitgefühl haben.

Außerdem waren der Bauer und ſein Weib da, mit drei jungen, kräftigen Kindern, braun wie Beeren. Ihrer Bitte wurde unverzüglich willfahrt. Der älteſte Knabe eilte hinaus, um etwas Milch zu holen, der zweite ſchleppte zwei Schemel an die Thüre, und der jüngſte klammerte ſich an das Gewand ſeiner

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